Solikalender 2027 - D-Block hilft e.V.

Servus Spatzen-Fans,

die Zeit vergeht wie im Flug und auch das Jahr 2026 neigt sich langsam dem Ende zu. Damit ihr für das neue Jahr bestens vorbereitet seid, gibt es ab dem kommenden Heimspiel wieder den D-Block hilft-Kurvenkalender – diesmal für das Jahr 2027!

In diesem Jahr gibt es eine Neuerung: Der Kalender erscheint erstmals als Wochenkalender mit insgesamt 58 Seiten und praktischen Notizfeldern. So habt ihr eure Termine und Gedanken immer im Blick und könnt gleichzeitig etwas Gutes tun.

Wie schon in den vergangenen Jahren ist es uns ein besonderes Anliegen, der Stadt, die uns so am Herzen liegt, und ihren Menschen etwas zurückzugeben. Deshalb wird der gesamte Erlös auch dieses Jahr an soziale Einrichtungen gespendet. Nachdem in den letzten Jahren eine beachtliche Summe von  20.536,9€ an verschiedenste Einrichtungen übergeben werden konnte, wollen wir auch dieses Mal wieder gemeinsam möglichst viel erreichen!

Den Kalender bekommt ihr ab dem kommenden Heimspiel für 12 € an unseren Verkaufsständen im D-Block, am Container und an der Gegentribüne – natürlich nur, solange der Vorrat reicht.

Jeder verkaufte Kalender hilft dabei, unsere Spendensumme weiter wachsen zu lassen. Deshalb freuen wir uns über jeden Einzelnen, der uns bei dieser Aktion unterstützt!

Wir bedanken uns schon jetzt bei allen Spatzen-Fans für eure Unterstützung und freuen uns, gemeinsam mit euch auch 2027 wieder etwas Gutes zu bewirken.

Broken Society Ultras – D-Block hilft e.V.

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Informationen zu unserem Auswärtsspiel in Mainz

Servus Spatzenfans,

bei unserem Auswärtsspiel in Mainz am 17.10. werden wir uns im Oberrang, Block K, platzieren. Der Stehplatzbereich im Unterrang bleibt gesperrt.

Im Ticketshop werden die Blöcke K und L zur Auswahl stehen. Es ist dabei egal, für welchen Block ihr euch ein Ticket holt – zwischen den Blöcken wird es einen freien Durchgang geben.

Um ein würdiges Gesamtbild zu schaffen, würden wir euch bitten, euch gemeinsam mit uns im Block K zu versammeln.

Forever SSV!

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Eure Spielchen mit Reformen - nicht mit uns

Jahrelang wurde von Transparenz, Dialog und einer gemeinsamen Reform der Regionalligen gesprochen. Vereine investierten Zeit, Energie und Vertrauen in einen eigens initiierten Prozess, der endlich zu einer fairen und tragfähigen Lösung führen sollte. In dieser Form in seiner Ausgestaltung und Professionalität beispiellos im europäischen Fußball.
 
Nun - kurz vor der finalen Abstimmung der Vereine - zeigt sich, was die Verlautbarungen der Regionalverbände tatsächlich wert sind. Sie gipfeln in einer Situation, die uns als Fans der betroffenen, aber auch der aktuell und perspektivisch nicht betroffenen Vereine noch wütender macht. Nicht nur kritischen Fans wird jetzt endgültig klar, dass die Verbände *nicht* im Sinne ihrer Mitgliedsvereine agieren, sondern ganz eigene Ziele verfolgen. Was FIFA und Co. auf der großen Bühne vormachen, spielen die Regionalverbände nach.
 
Der erste Kritikpunkt: Aus dem gemeinsam erarbeiteten Kompassmodell mit vier 20er-Staffeln sollen plötzlich 18er-Staffeln werden. Dabei waren die zusätzlichen Heimspiele einer der größten sportlichen und wirtschaftlichen Vorteile des Modells. Wer diesen zentralen Baustein wenige Tage vor der Abstimmung streicht, entwertet nicht nur monatelange Arbeit – sondern nimmt den Vereinen einen entscheidenden Mehrwert, den sie längst in ihre Überlegungen einbezogen hatten.
 
Der zweite Kritikpunkt: Eine bundesweite Mehrheit der Vereine - basierend auf monatelangem Austausch und Bewerten von Argumenten - soll nun nicht mehr ausreichen. Stattdessen soll jede der fünf Regionen eine eigene interne Mehrheit erreichen, um Zustimmung geben zu können. Aus einem demokratischen Mehrheitsprinzip einer bundesweiten Thematik wird damit faktisch ein Vetorecht einzelner Verbände. Wer Mehrheiten aushebelt, stärkt keine Demokratie – sondern zementiert bestehende, ungerechtfertigte und ebenso reformbedürftige Machtverhältnisse.
 
Noch schwerer wiegt jedoch die Art und Weise. Ausgerechnet in dem Moment, in dem sich Vereine bundesweit zusammengeschlossen, vernetzt und erstmals mit einer gemeinsamen Stimme für eine Reform eingesetzt haben, werden kurz vor der Abstimmung die Spielregeln verändert. Das wirkt nicht wie der Versuch, einen besseren Kompromiss zu finden. Es entsteht vielmehr der Eindruck, dass genau diese Geschlossenheit unterlaufen werden soll. Wer monatelang Beteiligung einfordert, um anschließend im entscheidenden Moment hinter den Kulissen die Grundlagen zu verändern, verspielt jedes Vertrauen in einen fairen Prozess.
 
Der Widerstand ist die logische Konsequenz. Nicht nur von den unmittelbar betroffenen Fans, sondern von allen, denen an einem glaubwürdigen und basisorientierten Fußball gelegen ist. Wer heute schweigt und diesen miesen Schachzug akzeptiert, der billigt gleichzeitig, dass Verbände ihre eigenen Machtinteressen über die Interessen der Vereine stellen. Diese Form der Verbandsarbeit hat den Fußball lange genug ausgebremst. Es ist Zeit, ihr entschlossen entgegenzutreten und deutlich zu machen: Reformen müssen von den Vereinen getragen werden – nicht gegen sie.
 
Wir rufen die Vereinsvertreter dazu auf, mit Geschlossenheit und breiter Brust aufzutreten und die anstehende Abstimmung unter diesen Umständen nicht durchzuführen.
 
Die Verbände dürfen sich sicher sein, dass es keinen Weg mehr an einer grundhaften Veränderung ihrer Ausrichtung und Politik vorbei gibt. Wir werden nicht locker lassen - ihr habt es nicht anders verdient.
 
Fanszenen Deutschlands im Juni 2026

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D-Block Hilft e. V. – Spendenübergabe 2026

Dank eurer großartigen Unterstützung beim Solikalenderverkauf, den Becherpfand-Spenden sowie den großzügigen Spenden von Fanclubs und Einzelpersonen konnten wir auch in diesem Jahr wieder eine beachtliche Spendensumme sammeln. Insgesamt wurden 8.036,92 € eingenommen, die wir auf zwei ausgewählte Organisationen aufgeteilt haben.

So konnten wir jeweils 4.018,46 € an folgende Einrichtungen übergeben:

Tierheim Ulm – Das Tierheim Ulm kümmert sich um die Aufnahme, Versorgung und Vermittlung von Tieren in Not und setzt sich täglich für den Tierschutz in der Region ein.

Malteser Hilfsdienst e. V. – Die Malteser engagieren sich in zahlreichen sozialen und karitativen Bereichen, unterstützen hilfsbedürftige Menschen und leisten wichtige Arbeit im Rettungs- und Ehrenamtswesen.

Ein riesengroßes Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender für euer Vertrauen, eure Unterstützung und euren Beitrag zu dieser tollen Summe. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen!

Wir freuen uns, mit eurer Hilfe erneut etwas Gutes bewirken zu können, und arbeiten bereits an den nächsten Aktionen. Natürlich halten wir euch darüber auf dem Laufenden.

Broken Society Ultras – D-Block Hilft e.V.

Spendensumme seit Vereinsgründung
20.536,9€

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Ein Trikot von Fans - Für Fans (Nachbestellung)

Servus Spatzenfans,

da die Trikots von euch sehr positiv angenommen wurden und wir bereits nach wenigen Minuten ausverkauft waren, haben wir nochmals eine ordentliche Menge nachbestellt.

Diese könnt ihr ab dem ersten Heimspiel der neuen Saison nach jedem Spiel am Container erwerben.

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Wir lassen uns nicht spalten – Innenminister: Feinde der Fankultur!


Etwas mehr als einen Monat ist es noch hin, bis die nächste Innenministerkonferenz in Hamburg tagt – und wir müssen noch immer davon berichten, dass die nach der letzten IMK versprochene Transparenz Fehlanzeige bleibt. Was genau auf der Agenda stehen wird, ist entsprechend nicht klar – die Erfahrungen der letzten IMK, die Drohungen der Politik gegenüber Vereinen und Verbänden, unterwürfige Verbände sowie die besorgniserregende Zunahme von Polizeigewalt und rechtswidrigen Maßnahmen gegen Fußballfans lassen uns allerdings wenig hoffnungsfroh sein. 

Während manche Innenminister und die Polizei daran zu arbeiten scheinen, Fanszenen zu spalten und eine Unterscheidung von „guten“ und „schlechten“ Fans zu konstruieren, möchten wir also diese heiße Phase der Saison nutzen, um erneut deutlich zu machen: Wir lassen uns nicht spalten! 

Seit dem letzten Jahr drücken gewisse Politiker den Vereinen und Verbänden die Pistole auf die Brust und drohen mit harten Mitteln, sollten sie ihren Forderungen nicht nachkommen. Dabei ist unter anderem die Rede von Lizenzentzügen, von Übertragung der Polizeikosten auf die Vereine sowie von personalisierten Tickets. Maßnahmen also, die die Vereine in die Knie zwingen und finanziell bedrohen können. Stellt euch vor, eurem Lieblingsverein wird die Lizenz für den Spielort des Stadions entzogen – oder zumindest für den Gästeblock! Wie sehr das Fehlen von Gästefans das Stadionerlebnis beeinträchtigen kann, ist bereits in vielen Ländern zu beobachten. Zustände, die wir uns nicht herbeiwünschen – gerade, wenn wir selbst als Auswärtsfahrer betroffen wären. 


An dieser Stelle müssen auch die Verbände explizit angesprochen werden: DFB und DFL sonnen sich in schönen Bildern und vollen Stadien, die die Fanszenen ihnen Jahr für Jahr von Bundesliga bis in die unteren Ligen servieren. Dass für die Fans, für das besondere Stadionerlebnis in Deutschland und gegen willkürliche Maßnahmen ihre starke Stimmen erhoben werden, ist von den Verbänden erwartungsgemäß nicht zu vernehmen. Stattdessen wird eifrig den populistischen Forderungen gefolgt und an einer völlig undurchsichtigen zentralen SV-Kommission gearbeitet.

Die DFL sowie der DFB scheinen sich von diesen Drohgebärden einschüchtern zu lassen und vor dem Populismus der Politik einzuknicken. Sie scheinen bereit, unnötig repressive Maßnahmen wie die Verschärfung der Stadionverbots-Richtlinien durchzuwinken, um „schlimmere Übel“ abzuwenden. Die Verschärfungen eben dieser Richtlinien gehen also auch klar auf das Konto der Verbände, die weder ihren Vereinen Rückhalt bieten noch den wirtschaftlichen Faktor von aktiver sowie lebendiger Fankultur berücksichtigen wollen. Und das alles wegen einer hochstilisierten Gefahrenlage in deutschen Fußballstadien.


Es erschließt sich uns zudem auch sechs Monate nach der letzten IMK nicht, weshalb diejenigen Politiker, die sich mit der inneren Sicherheit Deutschlands beschäftigen sollen, überhaupt über den Fußball sprechen. Die herbeifantasierten Schreckgespenster gefährlicher Stadien wurden doch bereits im Vorfeld der letzten IMK entzaubert! Weshalb also wollen gewisse Innenminister das bunte und lebendige Stadionerlebnis durch repressive, rechtlich fragwürdige Maßnahmen aufs Spiel setzen?
 Weshalb wollen sie das Risiko in Kauf nehmen, Vereine finanziell zu ruinieren und Fankultur zu beerdigen? 

Die realitätsfremden Wahrnehmungen von Politikern, die selten bis nie einen Fuß in unsere Stadien gesetzt haben, können nicht unwidersprochen bleiben. Wir Fans wissen, wie die Realität aussieht: der Fußball ist nach wie vor sicher und gleichzeitig braucht das Stadionerlebnis die lebendige Fankultur! 

Die Zahlen der tatsächlich gefährlichen Vorfälle in Stadien sind so verschwindend gering, dass sie dieses Maßnahmenpaket niemals rechtfertigen können.

Lasst uns ihnen gemeinsam zeigen, was wir davon halten – wir lassen uns nicht spalten!

Fanszenen Deutschlands – Mai 2026

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3 Monate nach IMK ist 3 Monate vor IMK - ein Halbzeitfazit

In der Länderspielpause kamen am 28. März 2026, Vertreter von über 50 Fanszenen aus dem gesamten Bundesgebiet in Berlin zusammen, um sich unter anderem über den Eskalationskurs der Innenministerkonferenz und der Sportministerkonferenz zu beraten. Auch Fanszenen, die aufgrund des Spielbetriebs unterhalb der dritten Liga nicht dabei waren, stehen inhaltlich hinter dieser Stellungnahme.

 

Die letzte IMK im Dezember 2025 hat durch ihren Populismus und ihre Repressionsideen für deutsche Stadien für Aufruhr gesorgt – ihr erinnert euch! Die nächste IMK ist bereits für Juni 2026 angesetzt. Eine gute Gelegenheit also, auf den aktuellen Stand zu blicken, denn: Die aktuelle Entwicklung in deutschen Stadien ist alarmierend! Immer öfter werden Stadionbesucher zu Opfern unverhältnismäßiger Polizeigewalt.

 

Dies zeigt sich eindeutig seit einigen Jahren und ganz speziell eindrücklich seit Beginn des Jahres 2026. Bei den Spielen Borussia Dortmund gegen FC Bayern München, Hertha BSC gegen FC Schalke 04 und Vfl Wolfsburg gegen Werder Bremen kam es zu zahlreichen zum Teil schwer verletzten Fans. Deutlich wird dies aber auch durch diverse Fanszenen, die mit fadenscheinigen Begründungen auf der Anreise zu ihren Auswärtsspielen zurückgeschickt und hiermit massiv in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt wurden. Aktuell vergeht kaum ein Wochenende ohne einen solchen Skandal. Den Tiefpunkt dieser Entwicklung stellt die hundertfach verhinderte Ausreise von Anhängern von Borussia Dortmund zum Champions League-Spiel bei Atalanta Bergamo durch die Bundespolizei dar. Die zugunsten der Fans entschiedenen Eilverfahren zeigen wiederholt sehr deutlich, dass die Polizei sich im Umgang mit Fußballfans nicht an Recht und Gesetz gebunden sieht!

 

Böse Zungen behaupten, dass diese jüngste Gewalteskalation seitens der Polizei kein Zufall sein kann. Auch wir sehen sie als systematischen Teil einer arglistigen Strategie der Hardliner aus Innen- und Polizeibehörden mit Blick auf die kommende IMK sowie im Zuge der derzeit stattfindenden Geheimverhandlungen zur Verschärfung der Stadionverbots-Richtlinien. Das Kalkül dahinter scheint so perfide wie offensichtlich: Möglichst schockierende Bilder und Schlagzeilen sollen das politik- und polizeieigene Narrativ, die Stadien seien nicht sicher, Woche für Woche unterfüttern. In dem Wissen, dass die seit Jahren rückläufigen polizeieigenen Zahlen keinerlei Verschärfung rechtfertigen (woran die IMK im letzten Jahr immer wieder erinnert werden musste), werden die eigenen ohnehin fragwürdigen Statistiken der ZIS nun künstlich in die Höhe getrieben.

 

Das Ziel der Protagonisten in den Innenbehörden scheint klar: Die Verbände DFB und DFL sollen in den Verhandlungen unter maximalen Druck gesetzt werden, zuletzt geschehen mit der erstmals öffentlich geäußerten Drohung der Weitergabe der Polizeikosten durch Herbert Reul und Armin Schuster, wenn die Forderungen der Politik nicht erfüllt werden. Dass aufgrund dieser rücksichtslosen Strategie eine Vielzahl von Fußballfans fernab jeder Verhältnismäßigkeit und Rechtsstaatlichkeit mutwillig und zum Teil schwer verletzt wird, nehmen Polizei und Politik billigend in Kauf. Der Dachverband der Fanhilfen hat in seiner Stellungnahme vom 18. März 2026 die deutliche Zunahme gewalttätiger Polizeieinsätze in der laufenden Saison 2025/2026 dokumentiert. Die Anzahl gewalttätiger Eskalationen durch die Polizei überstieg schon im März die Gesamtzahl vorangegangener Spielzeiten.

 

Doch auch abseits dieser beobachtbaren polizeilichen Eskalation muss davon ausgegangen werden, dass die Politik den Verbänden druckvoll im Nacken sitzt. Das wird sichtbar, da DFL, DFB und Innenpolitik trotz vollmundiger Transparenzversprechen in der Öffentlichkeit nunmehr seit weiteren vier Monaten in Hinterzimmergesprächen an Verschärfungen der Stadionverbots-Richtlinien schrauben und dabei jegliche Faninteressen und Expertenmeinungen unberücksichtigt lassen.

Im Halbzeitfazit müssen wir daher leider feststellen, dass Politik, Polizei und scheinbar auch die Verbände aus dem letzten Jahr nichts gelernt haben und denken, sie können die gleiche Suppe nochmal kochen – und das noch schärfer gewürzt! Scheinbar müssen wir also wieder laut werden, um für Gerechtigkeit einzutreten, ihren Populismus zu entlarven und ihre perfiden Strategien zu kritisieren!
Daher fordern wir:

 

1) Verschärfung der Stadionverbots-Richtlinien stoppen!
Unter dem Deckmantel einer einheitlichen Vergabe von Stadionverboten soll eine „Fachaufsicht“ bzw. „Zentrale Stadionverbotskommission“ eingeführt werden, welche den lokalen Strukturen gegenüber weisungsbefugt ist. Diese Fachaufsicht soll auch als Beschwerdestelle für die Polizei fungieren, sollte diese mit den Entscheidungen auf lokaler Ebene unzufrieden sein.
Damit gibt man den Polizeibehörden ein weiteres mächtiges Repressionswerkzeug an die Hand – jenen Polizeibehörden, die nicht davor zurückschrecken, Fußballfans schwer zu verletzen, nur um die eigene Agenda durchzudrücken. Wir sagen: Der Repressionswahnsinn gepaart mit der starken Zunahme willkürlicher und gewalttätiger Polizeieinsätze in deutschen Stadien zeigt, dass die Stadionverbots-Richtlinien nicht verschärft werden dürfen, denn die bewusste Eskalationsstrategie der Innenministerkonferenz darf nicht belohnt werden!

 

2) Verbände: Transparenz und Faninteressen jetzt!
DFB und DFL dürfen ihre Entscheidungen nicht länger im Geheimen treffen. Wir fordern endlich eine offene und transparente Diskussion unter Wahrung der bestehenden Faninteressen. Ein Stopp der derzeitigen Geheimverhandlungen und eine Neuaufnahme eines Dialogs, welcher seinen Namen auch wirklich verdient, führt nicht nur zu mehr Akzeptanz, sondern bietet den Funktionären von DFB und DFL auch eine Chance, sich diesem massiven Druck seitens der Innenministerien zu widersetzen. Wir erwarten, dass DFB und DFL von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.

 

3) Unabhängige Ermittlungsstellen!
Vereine und Verbände müssen den Aufbau unabhängiger Ermittlungsstellen nach dänischem Vorbild für die Aufklärung von übermäßiger Polizeigewalt öffentlich unterstützen – zum Schutz hunderttausender Fans, die Woche für Woche deutsche Fußballstadien besuchen. Die bundesweite Eskalationsstrategie der Polizei hat beispielsweise im Olympiastadion und im Westfalenstadion bewiesen: Polizeigewalt kann jeden Stadiongänger treffen.

 

4) Innenpolitik: Sachargumente statt Populismus!
Abgesehen von eskalierenden Polizeieinheiten ist der Fußball sicher. Es ist Zeit, sich endlich damit abzufinden! Es gibt keine Datengrundlage für den Kurs der Innenministerien, weshalb die Polizei nun bundesweit angehalten scheint, die Verletztenzahlen der ZIS-Statistik – aus Sicht der Innenminister „endlich“ – wieder nach oben zu treiben. Jeglicher Realität entbehrende Zerrbilder, etwa dass jedes Wochenende Spiele wegen Pyrotechnik unterbrochen und Menschen hierdurch verletzt würden, haben einer Versachlichung der Debatte zu weichen. Wir sind es leid, für populistische Forderungen herzuhalten, das Testobjekt für neue Repressionsmaßnahmen zu sein und uns unsere Fankultur und ihre Stilmittel von Innenministern und Polizeigewerkschaftern „erklären“ zu lassen.

 

Fanszenen Deutschlands – April 2026

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In Cottbus - Alle in den Sitzer!

Servus Spatzenfans,

bei unserem Auswärtsspiel in Cottbus werden wir – wie bereits in der vergangenen Saison in Kaiserslautern – auf den Sitzplatzbereich ausweichen. Dort muss mit Sichtbehinderungen durch Fahnen und Doppelhalter gerechnet werden.

 

Tickets können ab 11.03.26 im SSV-Ticketshop erworben werden

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Transparenzoffensive zur Überarbeitung der SV-Richtlinien

Vor rund zwei Wochen meldeten wir, die Fanszenen Deutschlands, uns bereits mit einer Stellungnahme bezüglich der in Hinterzimmern des DFB erarbeiteten neuen Stadionverbots-Richtlinie. Seitdem herrscht vor allem eins: Stille.

 

Zwar hat die DFL erstaunlich schnell – bereits am Freitag der Veröffentlichung unserer Stellungnahme – mit einem internen Schreiben an die Vereine reagiert. Die große Chance, nun endlich mit offenen Karten zu spielen, wurde jedoch abermals vertan.

 

Nun ist es für uns nichts Neues, dass wir Fans in Entscheidungen oder Prozesse der DFL nicht eingebunden werden. Dass allerdings selbst Vereine – teilweise gänzlich – außen vor gelassen werden, ist durchaus verwunderlich.

 

Das besagte Schreiben der DFL verbreitet dabei auch ganz bewusst Lügen. So ist beispielsweise die Rede davon, die Vereine „umfassend über mögliche Änderungen“ informiert zu haben. Tatsächlich sind allerdings kritische Vereinsvertreter mit irreführenden Falschaussagen aufs Glatteis geführt und kaltgestellt worden. Auch eine erwähnte Videokonferenz fand lediglich im Monologform statt, ohne die Chance auf Rückfragen.

 

Im Gegensatz zur DFL haben wir die vergangenen Tage genutzt und sind mit unseren Vereinen ins Gespräch gegangen. Die Erkenntnis daraus: Bis heute wissen die Vereine über die geplanten Veränderungen in der SV-Richtlinie nicht oder bestenfalls nur rudimentär Bescheid! Da passt es ins Bild, dass auch im Rahmen der Regionalkonferenzen in der Woche vom 16. bis 20. Februar 2026 in Frankfurt Informationen zur Überarbeitung der Stadionverbots-Richtlinien Fehlanzeige blieben.

 

Nun ist es natürlich schwierig, über Sachen zu urteilen, deren Inhalt man nicht kennt. Die DFL spricht gerne von „Transparenz“ – doch versagt dann gleich im ersten Schritt, diese zu schaffen.

 

Als transparenzliebende Fans sehen wir uns somit in der Pflicht, nun unsererseits mit einer Transparenzoffensive Licht ins Dunkel zu bringen. Denn wir wissen ganz genau Bescheid, welche Maßnahmen geplant sind.

 

Daher möchten wir im Folgenden Paragraphen aus dem Entwurfspapier der DFL zitieren:

  • §2 (3) beschreibt die Errichtung einer Stelle, welche dazu ermächtigt und verpflichtet wird, entsprechende Entscheidungen im Zusammenhang mit Stadionverboten zu treffen und Maßnahmen zu ergreifen. Tätig werden soll diese sogenannte „Fachaufsicht“ selbstständig, auf Antrag einer lokalen SV-Kommission oder auf Antrag der Polizei oder anderer Strafverfolgungsbehörden.

Die zentrale Fachaufsicht ist gemäß des Abschnitts b) weisungsbefugt gegenüber den lokalen Stadionverbots-Kommissionen. Bei Nicht-Einhaltung einer Weisung kann die Fachaufsicht die entsprechenden Maßnahmen treffen.

 

Es lässt sich also festhalten: Sollte dieser Paragraph so umgesetzt werden, werden die lokalen Stadionverbots-Kommissionen de facto zum Papiertiger. Spätestens wenn der Polizei die Möglichkeit gegeben wird, per Antrag die Fachaufsicht einzuschalten, verlieren die lokalen Kommissionen ihre Bedeutung!

 

  • §5 (vormals §4) (3) legt fest, dass ein Stadionverbot auszusprechen ist, wenn die Stadionverbotskommission (lokal oder zentral) Kenntnis von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens durch die Strafverfolgungsbehörden erlangt. Zwar ist die Rede von der „Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalls“, grundsätzlich ist aber davon auszugehen, dass hiermit die Vergabe von Stadionverboten nach dem Gießkannen-Prinzip ermöglicht wird. Denn bei Nicht-Erteilung eines Stadionverbots, etwa weil die lokale Stadionverbots-Kommission den Fortgang des Ermittlungsverfahrens oder den Ausgang des etwaigen, folgenden Gerichtsverfahrens abwarten möchte, kann die Polizei die Fachaufsicht anrufen und diese zieht dann die Aussprache der Stadionverbote an sich. Dass Ermittlungsverfahren eingestellt werden oder in Freisprüchen enden können, interessiert Verbände, Politik und Polizei bei der „Präventivmaßnahme“ Stadionverbot nicht.

 

  • §5 (vormals §4) (4) besagt zudem, dass Stadionverbote sogar ausgesprochen werden können, ohne dass ein Ermittlungs- oder sonstiges Verfahren eingeleitet wurde. Hierfür sollen künftig Ingewahrsamnahmen oder Aufenthaltsverbote ausreichen. Im Kontext der vergangenen Wochen, in denen vermehrt Fanszenen aus fadenscheinigen Gründen an ihrer Auswärtsreise gehindert wurden, würde dieser Paragraph das Tor für den Ausschluss großer Fangruppen öffnen. Und eins ist sicher: Sobald der Polizei dieser Hebel in die Hand gelegt wird, wird sie ihn auch nutzen!

 

Dies sind nur kurze Auszüge aus dem insgesamt 9 Seiten langen Dokument. Wir möchten diese aber mit unserer Stellungnahme öffentlich machen, um aufzuzeigen, was sich hinter verschlossenen Türen zusammenbraut. In Kraft treten sollen diese Maßnahmen bereits zum 1. Juli 2026, was einen ambitionierten Zeitplan bei zugleich herrschender Intransparenz bedeutet.

 

Da wir den Glauben an eine diskussionsorientierte Lösung bei DFL, DFB und Politik schon längst verloren haben, nehmen wir daher unsere Vereine in die Pflicht, sich diesen geplanten Maßnahmen entschieden und mit allen Mitteln entgegenzustellen!

 

Die Fanszenen Deutschlands im Februar/März 2026

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Zusammen Leben retten - Stammzellen-Typisierung gegen Hoffenheim II

Servus Spatzenfans,

bei unserem Heimspiel gegen den Hoffenheim II am 03.03.26, organisieren wir zusammen mit der DKMS und dem SSV Ulm 1846 Fussball eine Aktion zur Stammzellregistrierung.

 

Ab 17 Uhr habt ihr sowohl in hinter der Gegentribüne als auch hinter der Haupttribüne (auch vom D,H,I-Block erreichbar)  die Möglichkeit, euch an entsprechenden Infoständen registrieren zu lassen.

Die Registrierung ist unkompliziert und dauert nur wenige Minuten: Mit einem einfachen Abstrich der Wangenschleimhaut per Wattestäbchen wird eure Probe entnommen. Nach Abgabe der unterschriebenen Einverständniserklärung wird diese ins Labor geschickt und in der Datei der DKMS erfasst.

 

Anschließend seid ihr anonym Teil der weltweiten Spendersuche und könnt damit einem an Blutkrebs erkrankten Menschen die Chance auf eine lebensrettende Stammzellspende ermöglichen.

 

Warum wir deine Unterstützung brauchen

  • Alle 27 Sekunden erhält ein Mensch auf der Welt die Diagnose Blutkrebs, in Deutschland alle 12 Minuten.
  • Nur ein Drittel aller Blutkrebspatient:innen findet innerhalb der Familie einen passenden Spender.
  • Jeder zehnte Blutkrebspatient sucht vergeblich einen passenden Spender.

 

Macht mit und setzt gemeinsam mit anderen SSV-Fans ein starkes Zeichen der Solidarität. Wir wünschen uns eine rege Beteiligung, sodass im Anschluss viele weitere SSV-Anhänger als potenzielle Stammzellspender registriert sind.

 

Also: Mitmachen, registrieren und Hoffnung schenken – gemeinsam gegen Blutkrebs!

 

Darüber hinaus besteht selbstverständlich die Möglichkeit, die DKMS mit einer Geldspende zu unterstützen.

-- GELDSPENDE HIER KLICKEN --

 

Schon jetzt bedanken wir uns herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern, Helferinnen und Helfern sowie bei allen, die diese Aktion tatkräftig unterstützen.

 

D-Block hilft e.V.

Broken Society Ultras

 

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Fans & Vereine: Gemeinsam gegen die neuen SV-Richtlinien!

Hallo Fußballfans,

die Spatzen pfeifen von den Dächern, dass die Verbände derzeit heimlich, still und leise eine deutliche Verschärfung der Stadionverbotsrichtlinien anstreben.

In einem wiederholt intransparenten Prozess arbeiten Juristen der Verbände und deren Sicherheitsfunktionäre unter punktueller Einbeziehung einzelner Vereine offenbar daran, umfassende Änderungen an den derzeit gültigen Richtlinien umzusetzen.

Es ist zu befürchten, dass dort all jene Themen zur Debatte stehen, die schon im Rahmen der Innenministerkonferenz an die Öffentlichkeit gedrungen sind: Eine zentrale Stadionverbotskommission mit Weisungsrecht gegenüber den Vereinen und andere weitreichende Verschärfungen gegenüber dem Status Quo.

So waren etwa zwei Kernforderungen aus der IMK, „Soll-Bestimmungen“ in „Ist-Bestimmungen“ umzuwandeln und Stadionverbote für eine Mindestdauer festzusetzen, was vielerorts auf große Kritik gestoßen ist. Aufgrund des Schweigens der Verbände ist nicht auszuschließen, dass diese Damoklesschwerter weiterhin über deutschen Fans schweben. Das gerne als Präventionsmaßnahme verkaufte Konzept „Stadionverbot“ droht somit endgültig zum repressiven Mittel einer Parallelgerichtsbarkeit zu werden.

An dieser Stelle sehen wir unsere Vereine in der Pflicht, unsachgemäßen und praxisfernen Vorstößen entschieden entgegenzutreten. Dazu gehört, eine ergebnisoffene Diskussion einzufordern, die nicht abseits der Öffentlichkeit stattfindet und Fanperspektiven einbezieht. Zum Jahresende 2025 haben wir jedenfalls gezeigt, was wir gemeinsam auch in solch aufgeladenen Themen erreichen können.

Die Verbände fordern wir dazu auf, ihre Entscheidungen nicht im Hinterzimmer zu treffen, sondern offen und transparent die Diskussion zu führen.

Fanszenen Deutschlands im Februar 2026

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Spendenübergabe an den Kinderschutzbund - D-Block hilft e.V.

Servus Spatzenfans,

in diesem Jahr durften wir das 100-jährige Jubiläum unseres altehrwürdigen Donaustadions
feiern. Zu diesem Anlass produzierte die Gruppe Nebulosa Impero kleine Aufsteller mit dem ikonischen Flutlicht
unserer geliebten Schüssel.

Schnell war der Gedanke geboren, diese Aktion mit einem karikativen Zweck zu verbinden. Unsere Werte Zusammenhalt und Gemeinschaft sollen schließlich auch
außerhalb der Kurve gelebt werden.

Als Spendenziel kam uns schnell der Kinderschutzbund Ulm in den Sinn. Dieser setzt sich seit 1974 dafür ein, dass die Rechte von Kindern gewahrt werden, Kinder gewaltfrei aufwachsen können und sorgt bei akuten Gefahrenlagen für Schutz und Unterstützung der Betroffenen.

Durch den Verkauf der Aufsteller konnte die stolze Summe von 2.000€ gesammelt werden, welche im Dezember 2025 Vertreterinnen des Kinderschutzbundes Ulm übergeben wurde.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Beteiligten für die Unterstützung bedanken!

Nebulosa Impero - Mitglied des D-Bock hilft e.V.

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Der Fußball ist sicher! Unsere klare Forderung – Zeit zu handeln!

Am vergangenen Wochenende haben wir, die Fanszenen Deutschlands, in bislang unerreichter Geschlossenheit erneut unsere deutliche Ablehnung der geplanten Beschlüsse der Innenminister gezeigt.

 

Personalisierte Tickets, KI-Gesichtserkennung um die Personalsierungen der Tickets durchzusetzen, sowie jede Verschärfung der Stadionverbotsvergabe, von der Anpassung der Richtlinien bis hin zu zentralen Stadionverbotskommission mit Veto-Recht, lehnen wir entschieden ab.

 

Wir fordern weiterhin ein Ende des Populismus und ein klares Bekenntnis zur Einzigartigkeit der deutschen Fankultur. Die Zahlen sprechen eindeutig für sich – es gibt keinerlei haltbaren Anlass für die vorgesehenen Verschärfungen. Dass unzählige Vereinsvertreter unsere Kritik inzwischen öffentlich teilen, bestätigt unsere Haltung zusätzlich: Die Stadien sind sicher!

Die Innenminister verharren allen Argumenten zum Trotz stur ihrem populistischen Irrweg und scheinen mittlerweile sich gegenseitig zu überbieten, wer mit den absurdesten Forderungen um die Ecke kommt.

 

Am kommenden Ligawochenende sowie in den anstehenden Pokal-Achtelfinals werden wir Fußballfans aus den Kurven Deutschlands erneut 12 Minuten schweigen und unseren Unmut deutlich in die Stadien tragen.

 

Die Stille der Kurven ist unsere unüberhörbare klare Forderung an die Politik, noch vor der anstehenden Innenministerkonferenz die dringend notwendige Kehrtwende einzulegen.

 

An die Vertreter der Vereine und Verbände appellieren wir: Zeigt deutlicher denn je Haltung und schützt gemeinsam mit uns das Alleinstellungsmerkmal des Fußballs in diesem Land – noch ist es nicht zu spät! Ohne euch wird ein Großteil der absurden politischen Forderungen nicht umsetzbar sein!

 

Alle Fußballfans möchten wir an dieser Stelle noch einmal auf die laufende Petition unter www.derfussballistsicher.de/petition aufmerksam machen.

 

Die Fanszenen Deutschlands im November 2025

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12 Spielminuten schweigen - Für den Erhalt der Fankultur

Servus Spatzenfans,

Während am vergangenen Wochenende Fans aus ganz Deutschland in Leipzig ein deutliches Zeichen für die Fankultur gesetzt haben, setzen wir am Samstag ein Zeichen im Stadion: ohne Material, ohne Support, ohne unsere gewohnte Lautstärke. Auch wir werden die ersten 12 Spielminuten schweigend verbringen. Danach heißt es: Vollgas! 100 % für unseren Verein – mit aller Macht zum Klassenerhalt.

 

Der Gegensatz könnte deutlicher kaum sein: lebendige Fankultur auf den Straßen – stille Ränge in den Stadien.
Noch ist es ein dystopisches Szenario, setzt die Innenministerkonferenz ihre Pläne am 3. bis 5.12. in Bremen um, wäre eben dieses Szenario vielleicht schon am ersten Dezemberwochenende die neue Wirklichkeit.

 

Wir fordern die Vereine auf, sich diesen Plänen mit allen zur Verfügung stehenden Ressourcen und Möglichkeiten zur Wehr zu setzen! Die Äußerungen der IMK und die geplanten Änderungen zerstören nicht nur freie Fankultur, sondern greifen auch massiv und unbegründet in die Vereinsstrukturen ein. Die jahrelange gute Arbeit der Vereine und ihrer Partner wird ohne tatsächlichen Anlass mit Füßen getreten, das Erlebnis Stadionbesuch durch Unwahrheiten und egoistische Politiker massiv in seinem Ruf geschädigt.

 

Vereine: Es geht nur gemeinsam! Wir Fans haben letztes Wochenende über Rivalitäten, Farben und Ansichten hinweg eine starke Einheit gebildet und unsere Haltung zum Ausdruck gebracht. Nun seid ihr an der Reihe!

Weitere Informationen unter: derfussballistsicher.de

Zur Petition HIER KLICKEN

 

Die Fanszenen Deutschlands 

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Ein Damoklesschwert schwebt über unserem Fußball!

Pünktlich zur im Dezember anstehenden Innenministerkonferenz (IMK) in Bremen
melden wir uns mit einer Stellungnahme. Wie ihr euch denken könnt: kein gutes
Zeichen. Doch was steht zur Debatte? Auf der vorletzten IMK im vergangenen Winter
wurden bereits Maßnahmen angedacht, die angeblich die Sicherheit im Stadion
erhöhen sollen. Was bislang allerdings einem zahnlosen Papiertiger glich, könnte
alsbald bittere Realität werden: Personalisierte Tickets, KI-gestützte
Sicherheitsmaßnahmen rund um Spieltage und massenhaft neue Stadionverbote
ohne Unschuldsvermutung könnten die Folge sein!


Anfang Dezember soll die Schaffung einer bundesweiten Stadionverbotskommission
beschlossen werden. Zusätzlich zu den standortgebundenen SV-Kommissionen soll
diese Institution die Vergabe des ohnehin rechtsstaatlich höchst fragwürdigen
Sanktionsmittels „Stadionverbot“ überwachen. Rücknahmen und vorzeitige
Aufhebungen der Stadionverbote durch die SV-Kommissionen der einzelnen
Standorte könnten zukünftig von oben herab untersagt werden. Hierbei wird die
Expertise der Vereine, die mit den Vorgängen rund um ihre (Heim-)spiele vertraut sind
und lokale Situationen definitiv besser einordnen können als eine zentrale Stelle,
bewusst umgangen. Zudem sollen Vereine, die sich nicht an die Vorgaben der
zentralen Stadionverbotskommission halten, zukünftig durch die Sportgerichtsbarkeit
sanktioniert werden.


Unklar bleibt zunächst, ob auch eine direkte SV-Vergabe im Repertoire des neuen
Monsters von Verbänden und Politik liegen soll. Ebenso wenig ist über die mögliche
personelle Zusammensetzung bekannt. Man stelle sich vor, die Schreihälse aus
Innenministerien und Repressionsorganen wie der Polizei wären Teil dieses Gremiums
– es würde wohl nicht lange dauern, bis Stadionverbote nach dem Gießkannenprinzip
verteilt würden – massenhafte Überwachung und Personalienfeststellungen durch
Festsetzung ganzer Personengruppen inklusive. Gleiches gilt für die angedachte
Praxis, bis spätestens sechs Wochen nach der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens
(wohlgemerkt: keiner Verurteilung!) ein Stadionverbot zu prüfen. Wie oft derartige
„Prüfungen“ dann in einem SV münden, könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Besonders
eklatant ist hierbei, dass aus einer Soll-Formulierung nun eine Muss-Vorschrift werden
soll. Jedes eingeleitete Strafverfahren, was sich bekanntermaßen in sehr vielen Fällen
aufgrund Unsinnigkeit nach einer Weile im Sande verläuft, wäre gleichbedeutend mit
einem sofortigen Stadionverbot für den Betroffenen!


Neben der neuen Praxis für Stadionverbote fordern Hardliner aus der Politik und der
Polizei weitere Einschnitte in den Stadionalltag. Ein Szenario besteht aus
flächendeckenden personalisierten Tickets sowie Gesichtsscannern. Dabei stellen wir
nicht nur die Umsetzbarkeit und Sinnhaftigkeit infrage, sondern erkennen auch einen
klaren Eingriff in das informationelle Selbstbestimmungsrecht aller Stadionbesucher.
Wenn alle Fans am Einlass auch noch das letzte Stück Freiheit für den Besuch
unseres Volkssports abgeben müssen, steht das im krassen Widerspruch zu unseren
Vorstellungen und entbehrt jeglicher Verhältnismäßigkeit.


Natürlich findet auch das omnipräsente Thema Pyrotechnik seinen Platz in den
Fantasien der Politiker und Behörden. Während die Fanszenen im ganzen Land im
Rahmen der „Verbandsstrafen abschaffen“-Kampagne seit geraumer Zeit konstruktive
Vorschläge liefern und ohne populistisch vorzupreschen sinnvolle Dialoge mit Vereinen
und Verbänden zu Pyrotechnik initiieren, verschließen Politik und Polizei die Augen vor
der Realität der reifen und in den Stadien vollumfänglich positiv bewerteten Nutzung
von Pyrotechnik der Fanszenen. Mit einer Null-Toleranz-Linie sowie Gleichsetzung von
Pyrotechnik mit Gewalt und Bedrohung zeigt die Gegenseite eindrucksvoll, dass
jegliches Verständnis für Fankultur fehlt.


Die deutschen Stadien sind sichere Orte – das belegen sämtliche Statistiken der
Behörden selbst wie etwa der im Oktober 2025 veröffentlichte Jahresbericht der
Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS). Wofür also eine neue
Stadionverbotskommission benötigt wird, die die Kompetenzen der örtlichen
Sicherheitsträger definitiv einschränken soll, bleibt höchst fragwürdig. Statt sich
weiterhin repressiven Maßnahmen zu verschreiben, braucht es Konzepte, die das
Sicherheitsrisiko für uns Stadiongänger tatsächlich verringern.


Wir fordern daher:
1. Minimierung der Polizeieinsätze – Die größte Gefahr in den deutschen Stadien
bleiben unberechenbare Einheiten der Bereitschaftspolizei. Statt sich über
Kostenumlagen auf die Vereine Gedanken zu machen, sollten die Innenministerien die
vollkommen maßlosen Einsatzzeiten ihrer Bediensteten reduzieren.

 

2. Aussetzung des Präventivinstruments „Stadionverbot“ – Eine zentrale

Stadionverbotskommission sowie die zwanghafte Vergabe eines Stadionverbots nach

Einleitung eines Ermittlungsverfahrens darf es unter keinen Umständen geben!

Generell stellen wir uns klar gegen das Präventivinstrument Stadionverbot. Anstatt

junge Menschen aus den Stadien auszusperren, sollten sich Verbände und Politik für

rechtsstaatlich verbindliche und pädagogisch wertvolle Maßnahmen bei tatsächlich

vorliegenden Straftaten im Fußballkontext einsetzen.

 

3. Überwachungskosten reduzieren – Statt den Vereinen immer teurere

Überwachungssysteme unter dem Deckmantel der Stadionsicherheit aufzuzwingen,

sollten die Gelder in die Nachwuchsarbeit, die Infrastruktur der Stadien und die Arbeit

von Fanprojekten investiert werden.

 

4. Anerkennung des Mehrwerts der deutschen Kurven – Anstatt mit der Forderung

der Personalisierung aller Eintrittskarten jeden Stadiongänger unter Generalverdacht

zu stellen, sollte auch die Politik die Fankultur hierzulande als Alleinstellungsmerkmal

des Fußballs anerkennen! Auch die Nutzung von Pyrotechnik sollte endlich ihre

berechtigte Akzeptanz finden!


Uns ist bewusst, dass auch wir die Uhren nicht zurückdrehen werden. Häufig wurden
hart erkämpfte Freiheiten nur kurze Zeit später zum Wohle des Populismus einiger
weniger wieder eingeschränkt. Doch seid euch gewiss: Sollten sich die Gerüchte
erhärten, werden wir uns zum Wohle aller Stadionbesucher für das Fußballstadion als
Ort der Freiheit einsetzen und für die Werte unseres Fußballs einstehen!


Die Fanszenen Deutschlands im November 2025

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Kalenderverkauf gegen Fürth

Servus Spatzenfans,nur noch 2 verbleibende Heimspiele stehen im Jahr 2024 auf dem Zettel, daher geht unser Kalenderverkauf in den Endspurt! Beim Heimspiel gegen Fürth wird es an der Gegentribüne,  im D-Block  und vor dem Spiel am Kassenhaus die Möglichkeit geben, euch und eure Liebsten mit den Kalendern einzudecken.

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Alle nach Berlin!

Servus Spatzenfans,nur noch rund 300 Restkarten sind für den Unterrang im Olympiastadion verfügbar. Packt eure Freunde, eure Arbeitskollegen euren Partner oder auch eure Oma mit ein und lasst uns das Ding voll machen!

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50+1 -Regel umsetzen - Jetzt!

Am heutigen Dienstag hat Deutschlands höchstes Gericht, der Bundesgerichtshof, den Rausschmiss von Martin Kind als Geschäftsführer bei Hannover 96 bestätigt. Der Vorstand des Muttervereins hatte Martin Kind im Sommer 2022 mit sofortiger Wirkung abberufen, dagegen wehrte sich dieser vor Gericht und bekam bei den regionalen Gerichten mehrfach Recht. Erst vor dem BGH hat sich der Mutterverein ganz im Sinne der 50+1-Regel, deren Beachtung und Verteidigung durch den Vorstand auf eindeutigen Mitgliederwunsch auch in der 96-Vereinssatzung verankert wurde, unternehmens- und verbandsrechtlich durchsetzen können. Zwar bleibt Martin Kind der hannoverschen Fußballwelt weiterhin als Geschäftsführer der Investorengesellschaft und der Stadiongesellschaft erhalten. Allerdings unterliegt er in dieser Rolle nach §2 Absatz 1i der DFL-Lizenzordnung ebenfalls der Geschäftsführung der Profigesellschaft, die dort die maßgebliche Kontrolle haben muss.Das Ende der zweijährigen Gerichtsmarathons hat gezeigt, dass es manchmal mühsam sein kann, 50+1 umzusetzen, aber es funktioniert. DFB und DFL haben mit der 50+1-Regel ein wirksames Mittel geschaffen, um die Hoheit der Muttervereine gegenüber den Profigesellschaften, sofern die Profis denn ausgegliedert sind, sicherzustellen. Alle Beteiligten sind daher dazu aufgerufen, die 50+1-Regel weiter mit echtem Leben zu füllen.Die Stimmrechtehoheit der Muttervereine ist ein Aushängeschild des deutschen Fußballs, um das uns Fans und Funktionäre im Ausland regelmäßig beneiden. Der deutsche Profifußball ist im Ausland Vorbild, nicht trotz, sondern gerade wegen der 50+1-Regel. Die direkte Einflussmöglichkeit der Muttervereine und ihrer Mitglieder erzeugt in den deutschen Fanszenen eine einzigartige Bindung, die sich ihrer Kreativität und Stimmung Woche für Woche in vollen Stadien beobachten lässt. Dieses Kulturgut gilt es zu erhalten und weiter zu festigen.Der Bundesgerichtshof hat verdeutlicht, dass 50+1 nicht nur lebt, sondern bei konsequenter Um- und Durchsetzung auch auf gesellschaftsrechtlicher Ebene standhält. Wir fordern DFB und DFL auf, die systematische und konsistente Anwendung der 50+1-Regel jederzeit zu gewährleisten. Die Umsetzung der 50+1-Regel muss zudem lückenlos nach außen hin deutlich erkennbar sein.Fanszenen Deutschlands, 16.07.2024

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SpatzenUfer

Servus Spatzen-Fans,sexualisierte Gewalt ist leider in vielen Alltagssituationen immer noch keine Seltenheit: In der Disco, bei Dorffesten, in der Bahn, oder am Arbeitsplatz sind Belästigungen weiterhin trauriger Alltag. Leider hat diese unsägliche Praxis verstärkt seit dieser Saison auch Einzug in unseren Block erhalten.

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